Was ich so gar nicht verstehe (oder „was brauch’n ma des); zum Black Friday

Neuerdings merke ich rundherum: es wird der „Black Friday“ beworben. Black Friday wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Black Friday als Start in ein traditionelles Familienwochenende und als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Dabei werden in den USA große Umsätze in den Geschäften gemacht. Viele Läden und Handelsketten öffnen schon in den frühen Morgenstunden – üblicherweise um fünf Uhr – und bieten Sonderangebote, Rabatte und Werbegeschenke. Deshalb warten viele Menschen nachts in langen Schlangen vor den Geschäften, um Schnäppchen (englisch doorbusters) zu ergattern. Seit der Verbreitung des Internethandels werben am auf den Black Friday folgenden Cyber Monday viele Online-Händler mit entsprechenden Spar- und Gratis-Aktionen. Nicht zu verwechseln ist der Tag mit dem Tag des Börsencrashs in New York im Oktober 1929 (Schwarzer Freitag).

Zu der Herkunft des Namens gibt es unterschiedliche, nicht ganz überzeugende Theorien.

Während der Black Friday in den USA hauptsächlich vor Ort in den Geschäften und Filialen der Einzelhändler stattfindet, werden im deutschsprachigen Raum die meisten Rabatte online angeboten. Verbraucherschützer kritisierten, dass die Rabatte bei Verkaufsaktionen wie dem Black Friday, Cyber Monday oft „künstlich“ aufgeblasen seien. Oft würde der Rabatt nicht ausgehend vom tatsächlichen Marktpreis, sondern von der weit über den handelsüblichen Preisen angesetzten unverbindlichen Preisempfehlung oder Mondpreisen (vorsätzlich deutlich überhöht) berechnet. Nun wird dem Aktionstag die Konsumverweigerung durch Ausrufung eines Kauf-nix-Tags (englisch Buy Nothing Day) entgegengesetzt (dem kann ich mich anschließen).

Wozu brauchen wir diese Tage? Auch bei uns beginnt mit dem Advent die große Einkaufszeit für Weihnachten. Das ist für viele Händler die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Warum muss man zu Beginn mit einer „Rabattschlacht“ Einkäufer anziehen, die später – besser verteilt – ohnedies gekommen wären und ihnen noch einen (gewinnmindernden) Preisnachlass anbieten. Ist das nur dem Konkurrenzverhalten geschuldet.

Ich verstehe den Sinn all dessen nicht?

Was ich so gar nicht verstehe (oder „was brauch’n ma des); zum Black Friday

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