In eigener Sache

Zu den „Lesegewohnheiten“ meiner Follower

Wie Sie wahrscheinlich festgestellt haben, schreibe ich über recht unterschiedliche Themen, von sehr Privatem bis zu aktuellen politischen Themen. Ich kann verfolgen, von wo meine Follower an bestimmten Tagen zugreifen – meist Österreich, Deutschland; liebe Freunde aus Griechenland, auch aus der Schweiz wird regelmäßig zugegriffen, manchmal von sogar zahlreichen Personen in den USA, aber ansonsten wirklich vereinzelt fast aus der ganzen Welt. Schon g’spassig für mich. Aber vielleicht sitzen dort Österreicher auf Urlaub, oder sie sind dienstlich dorthin geschickt worden. Soweit gehen meine Informationen nicht. Es wird mir auch mitgeteilt, an welchen Wochentagen bisher am häufigsten zugegriffen wurde – derzeit an Samstagen, und auch zu welcher Tageszeit die meisten Zugriffe erfolgen: da gilt derzeit zwölf Uhr, aber diese beiden Angaben wechseln oft.

Die Statistiken werden monatlich zusammengefasst und das jeweilige Monat den Vormonaten in anderen Jahren gegenübergestellt. Die Zugriffe steigen noch immer noch (leider nur leicht). Ich bin jetzt im fünften Jahr meiner Bloggerei.  

Ich weiß auch, über welche Medien zugegriffen wird – da führt Twitter, vor Facebook, Linkedin, einige sind direkte Follower im WordPress und einige bekommen es regelmäßig als Mail. Insgesamt scheinen derzeit knapp 1500 Follower – aus allen Medien. Die „alten“ Einträge können – lange noch – über Google gefunden werden. Dazu muss man ein Schlagwort aus dem Titel „erwischen“. Also: „christa chorherr wordpress – und das Schlagwort.com.

Ich sehe auch in den Statistiken auf welche Beiträge oft – oder sehr wenig zugegriffen wird. Ich sehe das pro Tag, und dann statistisch zusammengefasst: die gesamte Zeit meiner Blog-Tätigkeit.  

Und was jetzt die Themen angeht: alles mit stark „persönlichem Bezug“ wird viel öfter gelesen, als z.B. Beschreibung historischer Situationen (über die ich aber gerne schreibe, weil ich meine, dass man aus der Geschichte lernen kann und auch die heutigen Situationen besser beurteilen kann, wenn man die Geschichte dazu kennt). Gut kommen auch meine, nennen wir’s „Wiener Spaziergänge“ an, einschließlich von Ausflügen an interessante Orte. Sie lesen auch recht gerne über meine Lokalbesuche, Theater- oder Filmabende oder Museumsvisiten, oder wenn ich über gelesene Bücher schreibe. Auch wenn mich etwas ärgert, scheinen Sie diesen Ärger mit mir teilen zu wollen (also die diversen „Ärgernisgreislerei“-Beiträge). Über Corona  habe ich naheliegenderweise viel geschrieben – und werde das auch (leider) in Zukunft weiterhin tun. Meist lesen Sie es auch.

Gar nicht gerne „greifen Sie zu“, wenn ich über Flüchtlinge, oder soziale Missstände – hier oder anderswo – schreibe. Wenige von Ihnen lesen, wenn ich z.B. über verfolgte Christen (schon ein großes Anliegen von mir) oder Bürgerkriege in entfernten Ländern (z.B. Jemen) schreibe.

Aber ich werde weiterhin über Themen schreiben, die ich für wichtig halte, wenn Sie sie auch nicht wirklich lesen wollen, denn diese Themen sind mir ein Anliegen. Ich schreibe ja „zum Vergnügen“, ich verdiene nichts dabei, mein Lohn ist Ihr Interesse, mein Anliegen: Ihr Interesse zu wecken.

Vielleicht erwische ich auch nicht immer den richtigen Zeitpunkt, um eine Geschichte zu präsentieren, manchmal bin ich zu früh dran, Tageszeitungen kommen auf erst später auf dieses jeweilige Thema, wenn ich zu spät dran bin, dann haben Sie drüber schon anderswo, wahrscheinlich von kompetenteren Personen geschriebenes, gelesen.

Ja, und interessanterweise kommt viel auf den Titel einer Geschichte an.  Auf diesem Gebiet war mein Mann wirklich brillant, er hat mir zu seinen Lebzeiten auch geholfen (und mit den Beistrichen!) ich kann das nicht so gut, denn ich scheue mich, einen Titel zu verwenden, der weniger mit dem Inhalt des Geschriebenen zusammenhängt, als mit dem Wecken Ihres Interesses. Nach dem Motto – wie mein Sohn immer sagt: „der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Fischer“.

Bleiben Sie mir gewogen!

In eigener Sache

8 Gedanken zu “In eigener Sache

  1. Kaya Licht schreibt:

    Nun will ich mich doch noch mal zu Wort melden.

    Liebe Christa Chorherr,

    ich lese viele Ihrer Beiträge wirklich sehr gern. Ich schätze auch die informativen! Ich persönlich habe das Gefühl, aus Ihren Beiträgen viel lernen zu können, auch wenn ich nicht jeden kommentiere und manchmal auch das „liken“ vergesse.
    Allerdings, und jetzt folgt sozusagen ein „Aber“ – manchmal ist mir so ein Beitrag einfach zu lang und ich merke, wie meine Aufmerksamkeit ab einem bestimmten Punkt auf der Strecke liegen bleibt. Und ja, dann höre ich ab und zu einfach auf damit weiterzulesen.

    Und ich stimme Ihnen auch zu. Nicht jedes Thema, das Sie beschreiben, interessiert mich. Manches mag ich auch einfach mal – für eine Weile – nicht mehr lesen, nicht mehr hören, nicht mehr sehen … auch wenn es vielleicht falsch sein mag. Doch das ist einfach meine Sache, finde ich – und ich will hier einfach mal ehrlich zu Ihnen sein.

    Ansonsten bleibe ich gern eine Ihrer treuen Leser, denn es ist auch häufig spannend, Ihre Beiträge zu lesen.

    Liebe Grüße, Kaya Licht

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für Ihr Verständnis!
      Ich weiß, dass meine Beiträge oft sehr lang sind, aber das liegt wohl auch daran, dass ich früher Bühcer geschieben habe, und daher auf Themen wersentlich tiefer eingehen konnte. Aber ich werde versuchen, mich mehr zu beschränken und auf’s Wesentliche zu konznetrieren.
      Ich gebe zu, bei manchen Themen einfach „zu zu machen“, weil sie schon so breitgetreten wurden bzw. eben weil sie mir auch zuwider sind.
      Ihnen wünsche ich alles Gute und liebe Grüße aus dem Wiener Ersten

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Frau Chorherr,
    ich lese Ihre Beiträge immer wieder gern, die bunte Mischung macht es erst so interessant. Ich finde es wichtig, sich selbst immer wieder auch mit Themen zu konfrontieren, die man nicht selbst unmittelbar vor sich hat.
    Bleiben Sie uns noch lange erhalten!
    Alles Gute
    Gerhard Fuchs

    Gefällt mir

  3. Jörg Hofmann schreibt:

    Ich bleibe Dir gerne gewogen – lese den Blog oft und gerne – und freue mich auch über die WG-Beiträge – dachte, die seien Dir eigentlich von den Enkeln untersagt worden😀 Jörg

    Gefällt mir

    1. Danke, lieber Jörg! Du hast natürlich recht, aber die WG Beiträge, wie Du wahrscheinlich festgestellt, sind sehr achtsam zumindestens aus meiner Sicht geschrieben, und enthalten keine „privaten“ hinweise über meine Enkel (jedenfalls hoffe ich das!)

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s