In Wien wird wirklich nichts ausgelassen, was die Stadt verschandeln kann

Derzeit: Heldenplatz

Heute, 15.März 2021. Corona Zeit, Lockdown betreffend Kultur und Gastronomie (und Hotellerie). Es ist teilweise sonnig, aber sehr windig. Es sind nicht viele Spaziergänger unterwegs.

Heldenplatz, also die beiden Parlamentsausweichgebäude, an die hat man sich ja schon gewöhnt, man versteht, dass sie notwendig waren und sind. Und man hofft, dass sie temporär bleiben werden. „War net Wien“ – wenn nicht Temporäres zu langfristig Beständigem würde – aber hoffen wird man noch dürfen.

Aber auf dem dritten Quadranten des Heldenplatzes fahren riesige Baumaschinen herum, der Boden ist von den großen Rädern dieser Maschinen aufgewühlt, entsprechender Lärm, die Fliederstöcke, die schon zeigen, dass sie bald blühen werden, sind bereits in dieses „Vorhaben“ miteingezäunt …. Dort wird ein Ausstellungsraum geschaffen – kann man lesen. Ausstellungen gibt’s in der Umgebung reichlich, gegenüber das Weltmuseum, dahinter Kunst- und Naturhistorische Museen und über die Straße dann das Museumsquartier.

Bitte, was soll das? Was ist aus diesem herrlichen imperialen Platz geworden? Wo dürfen sich die Leute noch auf Grünflächen erholen? Oder meint man, da jetzt eh keine Touristen kommen, kann man Wien gnadenlos verschandeln.

Kopfschüttelnd stehen die Wiener Spaziergänger davor.

In Wien wird wirklich nichts ausgelassen, was die Stadt verschandeln kann

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