Vielleicht können Sie mir raten oder mir helfen.

Meine Situation:

  • ich möchte nicht mehr über COVID schreiben, ich hoffe, dass jetzt wirklich die Zahlen stabil bleiben, immer mehr Menschengeimpft werden und wir diese Krankheit zwar nicht los sein, aber „im Griff haben“ werden.
  • Ich möchte aber schon gar nicht über weitere SMSe schreiben, die von machtgierigen, aber infantil gebliebenen Politikern geschrieben werden – innerhalb oder außerhalb einer „Familie“.
  • Ich möchte aber auch nicht über das Gift, das gespritzt wird, oder den Hass der verbreitet wird, schreiben, denn das widert mich an!
  • Ich möchte auch nicht mehr darüberschreiben müssen, welche Denkmäler abgebaut, welche Straßennahmen geändert werden sollen. Ich finde, dass vernünftig gemachte Auskunftstaferln doch ausreichen müssen.

Eigentlich möchte ich über Dinge schreiben, die von der Politik zum Wohle des Volkes getan wurden und werden. Ich möchte darüberschreiben, wie sich die Regierenden Österreich in 5 Jahren in 10 Jahren vorstellen und welche Schritte sie zu unternehmen gedenken, um das zu erreichen.

  • Wir haben eine Wirtschaftssituation, die sich jetzt erholen muss. Wir haben ein Monsterbudgetdefizit, das nicht ewig so bleiben darf, wir haben eine hohe Arbeitslosigkeit, besonders unter den Älteren Arbeitnehmern. Hier sind einzelne Menschen betroffen, die neben uns leben, die aufgrund dessen vielleicht kein Dach mehr über ihren Köpfen haben und vielleicht sogar hungrig schlafen gehen müssen.
  • Welche legistischen Schritte werden im Zusammenhang mit der Digitalisierung gesetzt?
  • Wir haben eine Klimakrise, was wird auf welchem Sektor von den Regierenden unternommen, um sie einzudämmen? Die Artenvielfalt wird immer geringer, wo wird angesetzt? Und es soll mir keiner erzählen, dass er den Anteil der Elektroautos erhöhen will, denn auch diese benötigen Strom, der von irgendwoher kommen muss – und nicht unser gesamter Strombedarf wird sobald „natürlich“ gedeckt werden können.

Bitte sagen Sie mir nicht, dass das eine Querschnittsmaterie ist, die von unterschiedlichen Ministerien gelöst werden müssen.

Und bitte sagen Sie mir nicht, dass dazu diesem Thema ein Ausschuss gegründet wird, denn es gilt doch noch immer: „wenn Du nicht mehr weiterweißt, dann gründe einen Arbeitskreis“, von dessen Arbeiten man nie wieder etwas hört.

Über all das würde ich gerne schreiben, aber dazu benötige ich Unterlagen, was „der Staat“ (das sind wir aber alle) zu tun gedenkt. Ich weiß auch, dass vieles nicht mehr in unserem Land entschieden wird, sondern dass Gesetze auch seitens der EU kommen. Ich sehe zwar regelmäßig worüber abgestimmt wird (manches davon wundert mich dennoch), aber welche Konsequenzen sich dafür für uns Staatsbürger ergeben könnten, ist schwierig herauszufinden.

Außerdem meine ich, dass die EU ziemlich reformbedürftig ist (ebenso wie z.B. die UNO), bei Festlegung ihrer Regeln herrschten noch ganz andere Verhältnisse, da gab es noch keine „Totalopposition“ z.B. seitens der Visegrad Staaten, z.B. in der Flüchtlingsfrage (da spielt auch Österreich eine sehr dubiose Rolle). Es geht nicht mehr mit der Einstimmigkeit, wenn nicht alle die gleichen Werte und Ziele haben. Vielleicht könnten „graduelle“ Mitgliedschaften eingeführt werden? Aber leider höre ich auch von dort nichts, um die derzeit gegebene Situation zu verbessern. Ich meine, dass die Rechte des Rates (da sind wir alle einzeln vertreten) zugunsten der Kommission beschnitten werden sollte, aber ob da alle einverstanden sein werden?

„Es ist alles sehr kompliziert“ sagte schon ein früherer Bundeskanzler, ja, damit hatte er sicher recht, aber dann sollte man halt versuchen, die Komplexität zu verringern, und einzelne Teile zu lösen.  Aber ich habe den Eindruck, dass eigentlich niemand etwas „lösen“ will, man ist zu sehr mit dem Machterhalt bzw. Erreichung der Macht beschäftigt, um sich um Problemlösungen zu kümmern.

Schade!

Vielleicht können Sie mir raten oder mir helfen.

Ein Gedanke zu “Vielleicht können Sie mir raten oder mir helfen.

  1. Was bleibt noch zu tun, wenn alle Probleme gelöst sind, welche Aufgaben haben dann die Regierungen, die Oppositionen und alle anderen noch ?
    Vielleicht fürchten manche (und vielleicht nicht ganz zu unrecht), dass sich dann Langeweile breit macht, eine Langeweile, die zu Frust führt, zu einem Frust, der neue Probleme hervorruft, Probleme, für die manch einer die Lösung in Gewaltanwendung sucht.
    Also ist es vielleicht besser, die kleinen Probleme gar nicht vollständig zu lösen, sondern nur an Teillösungen zu arbeiten. So hat man ständig eine Beschäftigung … That’s life.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

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