Eine Restaurantempfehlung: am Montag Butterschnitzerl mit Erdäpfelschmarrn

Im Mezzanin (im ehemaligen CA-Gebäude) am Schottenring

Heute habe ich Freunde dort getroffen, am Weg wäre mir noch eingefallen, dass ich eigentlich Geld abheben sollte, – naja, dann ist mir bewusst geworden, dass dort, wo früher Bankomaten standen jetzt Obst und Gemüse zu finden ist.

Meine Freunde haben ebenfalls in der CA gearbeitet, bevor sie zur Bank Austria und später Teil der Unicredit wurde. Wir alle haben unterschiedliche Erinnerungen an verschiedene Teile dieses Gebäudes. Wir freuen uns sehr, einander zu treffen, sind aber auch ein wenig wehmütig, ob des „Andersseins“ hier.

Aber abgesehen davon, das Restaurant scheint mir sehr gelungen, (es ist vielleicht etwas weniger elegant als das Le Banque im ehemaligen Länderbankgebäude). Ich finde es aber gemütlicher.  Vor allem die Bedienung ist extrem freundlich, naja, manche von ihnen haben schon früher – als es noch die berühmte Gästeküche in der Vorstandetage gab – in diesem Gebäude gearbeitet.

Auf der Karte finden sich Zutaten von lokalen Lieferanten und enge Verknüpfungen zu den Sortimenten des Hypermarktes direkt nebenan. Bespielt wird der 80. Interspar-Gastronomiebetrieb den ganzen Tag von Frühstück über Business-Lunch bis Abend-Empfehlung. Sogar am Sonntag ist Betrieb: Von 9 bis 18 Uhr wird ein Flying Brunch angeboten.

Eine Brücke zum Supermarkt schlägt das vinophile Angebot. Im Restaurant kann man aus 850 Weinen aus dem Markt wählen und zu einem Aufschlag (»Stoppelgeld«) von 14 Euro konsumieren. Wir haben nicht so hoch gegriffen, sondern einen „Gemischten Satz, und den nur glasweise getrunken.

Wir haben einander bewusst spät getroffen, 14:30, um den Mittagswirbel zu vermeiden.  Andererseits haben wir Glück, vom Mittagsmenü, das es eigentlich nur bis 14 Uhr gibt, ist noch etwas übrig.  Daher bin ich zu einem köstlichen Butterschnitzerl mit Erdäpfelschmarrn gekommen. Vorher wurde für uns eine Vorspeise geteilt, ein Salat aus grünem Spargel, eingelegten Zwiebeln und allerhand sonstigem Gemüse. War fein! Wir wurden gefragt, ob wir Brot dazu wollten – wir wollten, aber ich bestand aus familiären Gründen auf Graggerbrot. Der Wunsch wurde selbstverständlich erfüllt.

Es gab selbstverständlich Stoffservietten und sehr hübsches Geschirr, das uns – um es herumzuschleppen – etwas schwer erschien. Obwohl wir eigentlich keinen Hunger mehr hatten, wollten wir auf etwas Süßes dann doch nicht verzichten. Wir entschieden uns für den Kaiserschmarrn – mit Topfen gemacht, daher sehr flaumig – wurden aber gewarnt, dass das ein bissel dauern würde – er war also ganz frisch und wurde mit einer Eiskugel serviert.  (Dieser Kaiserschmarrn kann es mit jenem aus berühmten Häusern durchaus aufnehmen).

Der Espresso war genauso „ristretto“, wie wir uns das gewünscht hatten. Und als Draufgabe bekamen wir noch einen eisgekühlten Limoncello, genau das Richtige, um dieses Mahl abzuschließen.

Wir haben auch über Sommerpläne gesprochen, die Freunde, die in der Vergangenheit extrem reiselustig waren, betrachten die Situation noch etwas zögerlich, und wollen sich vorläufig lieber auf Niederösterreich beschränken. Das heißt wir werden einander auch im Sommer noch sehen können. Ich freue mich, ein neues Restaurant kennen zu lernen.

Langsam trafen jetzt hier auch schon die Jausengäste ein – wir vereinbarten, einander bald wieder zu treffen, jetzt wo ja alles wieder offen hat! Herrlich!

Eine Restaurantempfehlung: am Montag Butterschnitzerl mit Erdäpfelschmarrn

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