Zum Tag des Buches

Heute ist also der Tag des Buches. Eigentlich mag ich ja „diese Tage“ gar nicht, denn wenn man Bücher liebt, braucht man keinen Tag des Buches.

Ich stell mir vor, wie ich einen Tag des Buches gerne verbringen würde: Ich geh in eine nahe gelegene Buchhandlung, setze mich dort zuerst einmal in jene Abteilung, wo ich erwarten kann, dass ich die meisten Bücher finde, die mich interessieren. Such mir einen der vielen bequemen Fauteuils aus, hole mir einen Kaffee von der in der Buchhandlung befindlichen Bar, suche mir viele Bücher aus, die ich um mich aufstaple – und vergesse die Welt um mich herum.

Dieser Buchhandlungen gibt es in den USA. Und meine nahe gelegenen Buchhandlung, mit den erfahrenen hilfsbereiten Mitarbeitern hat zugesperrt – dort ist jetzt ein Souvenirgeschäft.

Aber eigentlich sitz‘ ich  an meinem Computer, schau‘ bei Amazon nach – und bestell mir dort meine Bücher, die dann auf meinem Kindle aufscheinen.

Dabei rieche ich neue Bücher gerne, und ein Buch aufzublättern hat die Magie des Anfangs.

Zum Tag des Buches

Aus den Auen der Pielach ins Theater (man gibt „die Stühle“)

Gestern – Ostermontag – war ein guter Tag. Die Sonne schien, es wehte ein mildes Lüfterl. Alles was blühen kann, blühte. Die Laubbäume trugen das neue, das junge Grün.

Was mich zusätzlich erfreute: das Evangelium war jenes der Emmaus Jünger – „Herr, es will Abend werden …“, ich mag es sehr und es passt zu meinem Alter. Die Fahrt durch ein grünendes Niederösterreich in die Gegend von St. Pölten begleiteten interessante Gespräche.

Dort im Garten konnten die Kinder herumtoben, es wurden Eier gesucht, neue Spielsachen ausprobiert. Es gab gemeinsames köstliches Essen, die Familie um einen Tisch im Sonnenschein, rundherum blühende Bäume und Sträucher. Sogar ein Ruheplatzerl konnte für jeden gefunden werden, und nach der Jause ging’s zu einem Spaziergang in die Auen der Pielach. Eine wunderschöne, romanische Flusslandschaft, von den Kindern genutzt – um mit den Füßen ins (doch recht kalte) Wasser zu steigen – was damit endete, dass man sich gegenseitig hineinwarf. Sogar die 4Jährige konnte sich den Spaß nicht versagen.

Leider mussten wir dann nach Wien zurück. Daran war ich schuld, denn ich wusste selbstverständlich von dem Familientreffen Ostermontag, bekam aber eine Theaterkarte für den 22. April. Dass es sich dabei um dasselbe Datum handelte, war mir leider entgangen.  Der Verkehr war zwar dicht, aber es staute noch nicht. Rechtzeitig kam ich nach Hause, konnte mich noch ein wenig umziehen und auf ging’s ins Akademietheater.

Dort wurden „die Stühle“ von Eugene Ionesco aufgeführt. Eigentlich bin ich ja nicht so glücklich über das Revival des absurden Theaters, für mich hat das so eine „deja-vue“ Note. Ich ging eigentlich mit eher geringen Erwartungen ins Theater.  Meine trübe Einstellung wurde bald aufgebessert, als ich sah, dass Claus Peyman zusammen mit Alexander Haußmann die Regie führt. Außerdem: was sollte bei einer Ausnahmebesetzung mit Maria Happel und Michael Maertens schon schiefgehen.

Diesmal gibt es sogar einen Vorhang – wenn er auch nur aus einem dünnen, sich wölbender Stoff, besteht. Wenn dieser Stoff zu Beginn fortgezogen wird, erblickt man eine recht düstere Bühne – schwarze Wände, mit einer Reihe von Türen – und zwei schwarze Sessel. Auf einen dieser beiden sitzt „die Alte“, „der Alte“, steht auf einer Leiter und blickt aufs Wasser. Man lebt auf einer gemeinsamen Insel. Sie nörgelt, er möge doch herunterkommen. Sie sind 75 Jahre verheiratet. Sie wiederholt sich ständig, ihn einerseits lobend andererseits kritisierend. Dennoch er sieht „seine Semiramis“ auch als seine Mutter, die ihn beschützt. Und sie können miteinander lachen, aber so lachen! Und nun planen sie eine große Abendgesellschaft, bei dem er seinen Lebensentwurf Vertretern der gesamten Welt vorstellen möchte, aber nicht selbst, sondern ein Redner soll das tun, der dann lange erwartet wird. Denn im Grunde dürfte der Alte in seinem Leben eher versagt haben.

Nun treffen Gäste ein – nicht physisch, sondern dargestellt von den beiden Alten, zuerst langsam, es entstehen Mini-Szenen meist aus ihrer Vergangenheit -sie bedauern, dieses und jenes nicht getan zu haben – sie flirten unverschämt. Später treffen immer mehr Gäste ein, es wird chaotisch, immer hektischer muss Semiramis weitere Sessel herbeischaffen, herumgehetzt von ihrem, in diesen Momenten doch sehr despotischen Macho-Mann.

Das methusalemische Alter merkt man diesen Beiden bei diesem Teil eher mehr nicht an, das Stück wird zu Slapstick Komödie- Tragödie? Zuletzt gehen die Sessel aus, auch nachdem „Kopien“ der Semiramis diese hereingeräumt hatten. Es kommen immer noch Gäste, die beiden Alten finden einander nicht mehr, die Organisation der Stehen-Müssenden kann nur durch ein angedeutetes Megaphon bewältigt werden. Auch der Kaiser kommt, Ein rotes Polsterl wird auf einen Sessel gelegt, und die Stühle davor zur Seite geräumt, um ihn dann Sicht auf den „Redner „zu geben. Ma gibt sich ab jetzt untertänig. Maria Happel, die Alte spielt gegen Ende noch (für mich etwas unmotiviert) Mundharmonika.

Endlich kommt der Redner- aber er scheint taubstumm zu sein. Seine Botschaften – weitgehend unverständlich – kann er nur mit Kreide auf die Innenseiten der Türen malen.  Zuletzt schreibt er/sie (Mavie Hörbiger) die Botschaft „Adieu“ auf umgestürzte Stühle und die Beiden Alten verschwinden, wohin?

Der Einakter ist zu Ende! Schade, dass er nur so kurz war.

Aus den Auen der Pielach ins Theater (man gibt „die Stühle“)

Zur Situation der Christen in Sri Lanka

Die Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka ist ein säkularer Staat. Dennoch stellt die Verfassung den Buddhismus an die erste Stelle und sieht ihn offensichtlich als Staatsreligion an. Die Verfassung verlangt: „Die Republik Sri Lanka soll dem Buddhismus den obersten Platz einräumen und dementsprechend soll es die Pflicht des Staates sein, die Buddha Sasana (buddhistische Lehre) zu schützen und zu fördern, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass allen Religionen die Rechte, wie sie in der Verfassung festgeschrieben sind, zugestanden werden.“

Wenn man die Situation der Christen über die Jahre hinweg beobachtet, fällt auf, dass die Verfolgung von Christen bisher weitgehend von extremistischen buddhistischen Gruppen ausging. Diese Gruppen allerdings attackieren auch Muslime. Von dort lebenden Singhalesen – die Mehrheit – wird erwartet, dass sie Buddhisten sind. Deswegen werden nicht nur Christen aus der ethnischen Minderheit der Tamilen als Bürger zweiter Klasse behandelt, sondern auch singhalesische Christen zuweilen beleidigt und angegriffen. Einige buddhistische Geistliche nutzen soziale Medien aktiv dazu, Hass gegen religiöse Minderheiten im Land zu schüren. Allerdings hetzen zuweilen Familienangehörige und Dorfvorsteher in ländlichen Gegenden gegen Christen und verlangen von ihnen, das Dorf zu verlassen. Christen buddhistischer oder hinduistischer Herkunft leiden unter der stärksten Verfolgung. Von ihrer Familie und ihrem sozialen Umfeld werden sie diskriminiert und ausgegrenzt. Sie werden unter Druck gesetzt, ihren christlichen Glauben zu widerrufen, da ihr Glaubenswechsel als Verrat betrachtet wird. Ebenso wird unter der tamilischen Minderheit im Nordosten des Landes erwartet, dass jeder Tamile Hindu ist. Besonders christliche Konvertiten haben ein schweres Leben.

Um die Geisteshaltung der Bevölkerungsmehrheit zu verstehen, sollte man berücksichtigen, dass das singhalesische Leben drei Bezugspunkte hat, nämlich den Tempel, das Dorf und den See (als Symbol für Bewässerung und Landwirtschaft). Nichts sollte in dieses Dreieck eindringen; daher wird alles, was von außerhalb kommt, mit Misstrauen betrachtet. Selbst gewalttätige Zusammenstöße und Ausschreitungen gegen die muslimische Minderheit (wie sie sich im Jahr 2014 ereigneten und, in geringerem Maße, im März 2018) sowie Angriffe gegen Christen (aber nicht der derzeitige, zu Ostern 2019) können mit diesem Wunsch nach der Erhaltung des Dreiecks erklärt werden.

Nicht zu vergessen ist, dass Sri Lankas jüngste Geschichte durch einen 26-jährigen Bürgerkrieg, geprägt ist, der erst 2009 blutig beendet wurde. In diesem Bürgerkrieg kämpfte die überwiegend hinduistische Minderheit der Tamilen, größtenteils in den nördlichen und östlichen Provinzen des Landes beheimatet, um Unabhängigkeit. Die „Tamil Tigers“ (LTTE) erlangten weltweite Bekanntheit.

Ein Ereignis in letzter Zeit, das zur Uneinigkeit des Landes erheblich beigetragen hat: Im März 2018 kam es in der zentral gelegenen Stadt Kandy zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen. Extremistische singhalesisch-buddhistische Mobs führten eine Welle von gewalttätigen Angriffen gegen Geschäfte von Muslimen, Privathäuser und Moscheen im Bezirk Kandy aus. Dabei wurden Läden, Häuser und Moscheen beschädigt oder zerstört. 51 Menschen wurden verletzt und zwei Todesopfer gemeldet. Berichten zufolge suchen die muslimischen Gemeinschaften zunehmend nach Schutz in der arabischen Welt.

Aber weder die bisherige Geschichte noch die zunehmende Spaltung der Bevölkerung scheint einen Angriff in dem Umfang und der Brutalität, wie er gestern erfolgt ist, zu erklären.

Zur Situation der Christen in Sri Lanka

Ostern 2019 in Sri Lanka

Es war ein prächtiger Ostermorgen – die Sonne schien, Frühling allenthalben. Bis man dann das Radio aufdrehte. Man glaubte seinen Ohren nicht trauen zu können. Anschläge in Kirchen und Hotels in Colombo. Von bis zu hundert Toten war anfangs die Rede.

Später stellte sich dann heraus: acht Explosionen erschütterten in verschiedenen Teilen Sri Lankas Kirchen und Luxushotels. Mindestens 207 Menschen kamen bei den mutmaßlichen Terror-Anschlägen ums Leben, es gibt Hunderte Verletzte. Unter den vielen Todesopfern sind auch mindestens 32 Ausländer.

Ersten Berichten zufolge waren drei Kirchen in verschiedenen Teilen des Landes, in denen Ostergottesdienste stattfanden, außerdem drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo betroffen. Der Polizei zufolge ereigneten sich die Explosionen fast alle innerhalb einer halben Stunde.

Wenige Stunden später gab es eine siebte Explosion in einem Hotel in Sri Lankas Hauptstadt Colombo, dabei kamen zwei Menschen ums Leben. Kurz darauf meldete die Polizei eine achte Explosion. Sie geschah am Sonntagnachmittag (Ortszeit) in einer Wohngegend in Dematagoda, einem Vorort der Hauptstadt Colombo. Dabei handelte sich um einen Selbstmordanschlag – drei Polizisten starben bei dem Attentat.

In den Kirchen hatten gerade Gottesdienste stattgefunden, in den Hotels saßen die Gäste beim Frühstück.

Abends wurde gemeldet, dass die Verantwortlichen für die Anschlagsserie bereits identifiziert worden wären. Es war angeblich ein so genannter terroristischer Vorfall, inszeniert von extremistischen Gruppen, angeblich wurden mittlerweile 13 Verdächtige festgenommen. Aber aus welcher Gruppierung sie kommen oder was ihre Ziele waren, scheint weiterhin unbekannt.

Wohl einer der ersten Gedanken war: wer war das und warum hat er dies angerichtet? Eindeutig scheint nur, dass es gegen Christen gegangen ist.

Sri Lanka, bis 1972 Ceylon, zählt 20,8 Mio. Einwohner. Heute ist das Land eine multireligiöse und multiethnische Nation, in der neben dem Buddhismus und dem Hinduismus das Christentum und der Islam bedeutende Religionen sind. Die Singhalesen machen den größten Teil der Bevölkerung aus (ca. 75%). Die Tamilen – ca. 15% – stellen die größte Minderheit. Andere ethnische Minderheiten sind die Moors, Malaien, Burgher und die indigene Bevölkerung Sri Lankas, die Veddas. Die Insel ist aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und ihres reichen Kulturerbes (zum Beispiel des Ayurveda, einer traditionellen Heilkunst) ein beliebtes Touristenziel. Die Singhalesen sprechen Singhalesisch (Sinhala), eine indoarische Sprache, die Tamilen und Moors dagegen Tamil, das zur Gruppe der drawidischen Sprachen gehört. Englisch ist als Verkehrs- und Bildungssprache weit verbreitet. Nach der Verfassungsergänzung von 1987 sind Singhalesisch und Tamil die Amts- und Nationalsprachen Sri Lankas, Englisch ist als Verbindungssprache anerkannt. Nach der Volkszählung 2012 sind 70,2 Prozent der Bevölkerung Sri Lankas Buddhisten, 12,6 Prozent Hindus, 9,7 Prozent Muslime und 7,4 Prozent Christen. In der Verteilung der Religionen spiegelt sich die ethnische Aufteilung der Bevölkerung Sri Lankas wider: Die Singhalesen sind größtenteils Buddhisten, die Tamilen mehrheitlich Hindus und die Moors ausschließlich Muslime. Daneben gibt es unter Tamilen und Singhalesen christliche Minderheiten.

Sri Lanka wurde über zwei Jahrtausende von verschiedenen lokalen Königreichen regiert, bis im 16. Jahrhundert große Teile der Insel von den Portugiesen und danach von den Niederländern kolonisiert wurden. Nur das Königreich Kandy im Hochland der Insel konnte sich gegen die Kolonisatoren behaupten. 1815 jedoch wurde schließlich das ganze Land Teil des Britischen Weltreichs. Während des Zweiten Weltkriegs diente Sri Lanka den Alliierten als eine strategisch wichtige Basis im Kampf gegen das japanische Kaiserreich.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gab es immer stärker werdende Unabhängigkeitsbestrebungen. Im Jahr 1948 wurde Sri Lanka nach friedlichen Verhandlungen von den Briten unabhängig. Seit der Unabhängigkeit besteht ein stabiles, demokratisches System, das allerdings durch die Gegensätze zwischen der singhalesischen Bevölkerungsmehrheit und der tamilischen Minderheit belastet war und immer noch ist. Zwischen 1983 und 2009 herrschte offener Bürgerkrieg in Sri Lanka zwischen tamilischen Separatisten und der von Singhalesen dominierten Zentralregierung, der zahlreiche Todesopfer, vor allem aus der Zivilbevölkerung forderte. Die Menschenrechtsverbrechen des Bürgerkrieges sind bis heute nicht unabhängig aufgearbeitet.

Seit über 2000 Jahren leben Singhalesen und Tamilen auf Sri Lanka. Bei den Tamilen auf Sri Lanka wird zwischen indischen Tamilen und Sri-Lanka-Tamilen unterschieden. Die indischen Tamilen sind diejenigen Tamilen, die während der englischen Kolonialzeit aus Südindien (Tamil Nadu) als Plantagenarbeiter nach Sri Lanka gebracht wurden. Sie sind in den zentralen Gebirgen Sri Lankas angesiedelt, während die einheimischen Tamilen in den nordöstlichen Küstengebieten leben. Der Bürgerkrieg wurde zwischen den Singhalesen und den einheimischen Tamilen ausgetragen.

Die zurzeit gültige Verfassung in Sri Lanka wurde 1977 verabschiedet. Demzufolge ist Sri Lanka eine Präsidialdemokratie mit einer starken Stellung des Präsidenten. Der Präsident, dessen reguläre Amtszeit 6 Jahre beträgt, wird direkt vom Volk gewählt. Er ernennt den Premierminister, der die Regierungsgeschäfte führt. Das Parlament, das sich aus 225 Abgeordneten zusammensetzt, wird ebenfalls alle sechs Jahre in einer Mischung aus Verhältnis- und Mehrheitswahlrecht gewählt. Die Politik in Sri Lanka ist seit der Unabhängigkeit von zwei großen Parteien geprägt, auf der einen Seite der United National Party (UNP), die dem konservativ-liberalen Spektrum angehört, auf der anderen Seite der Sri Lanka Freedom Party (SLFP), einer sozialistischen Partei. Daneben gibt es kleinere Interessenparteien.

Die Arbeitslosigkeit liegt bei ca. 4,2 %. Problematisch ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit von ca. 20 %. Die wichtigsten Exportwaren Sri Lankas sind Textilien, Bekleidung, Tee, Edelsteine und Kokosnussprodukte.

Waren diese konzertierten Anschläge nun eine religiös motivierte Tat? Der Konflikt zwischen den buddhistischen Singhalesen und den hinduistischen Tamilen brodelt auch zehn Jahre nach Ende des Bürgerkriegs unter der Oberfläche weiter. Einen nationalen Versöhnungsprozess hat es bisher nicht gegeben. Die Rebellengruppe Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) hatte für einen unabhängigen tamilischen Staat im Norden des Landes gekämpft. Im Kampf mit den Aufständischen soll es auf beiden Seiten zu Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen gekommen sein. Der Bürgerkrieg hatte im Jahr 2009 nach 26 Jahren mit dem Sieg der Regierungstruppen geendet. Im Frühjahr 2018 waren bei anti-muslimischen Ausschreitungen mehrere Moscheen und muslimische Geschäfte angegriffen und ausgebrannt worden. Die Unruhen waren ausgebrochen, nachdem nach einem Unfall ein Lastwagenfahrer von einer Gruppe Muslime getötet worden war. Nationalistische buddhistische Mönche haben Stimmung gegen die muslimische Minderheit gemacht. Dann gibt es noch eine „orthodoxe“ islamische Organisation mit dem Namen National Thowheed Jama’ath (NTJ). Ein lokaler Ableger der Gruppe war im vergangenen Jahr aufgefallen, weil sie buddhistische Statuen entweiht hatte.

In dieser Gemengelage, könnte es fast jeder gegen jeden gewesen sein. Wir trauern auch um diese Toten und wüschen allen Verletzten baldige Genesung.

Frohe Ostern, das kann ich wohl nicht mehr wünschen!

 

Ostern 2019 in Sri Lanka

Ostern

Ostern war für mich immer schon ein sehr emotionales Fest gewesen, und heuer besonders. Ich bin nach der Auferstehungsmesse allein nach Hause gekommen. Ich habe es zwar geschafft, mein Osterlicht brennend bis dorthin zu bringen (es war nicht windig gewesen – eh selten, für Wien – nach Hause getragen, aber ein gesegnetes Ei habe ich leider nicht bekommen, dafür waren entweder zu wenig Eier oder zu viele Besucher bei der Ostermesse gewesen. Also kein (gesegnetes) Osterei!

Je älter man wird, desto näher kommt das Sterben und die Fragen zu Tod und Auferstehung beschäftigen unser Denken. In der Karwoche und der Osternacht wird uns vieles davon – oft auch drastisch – vor Augen geführt. In meiner Kindheit war es Brauch gewesen, am Karsamstag „Heiliges-Grab-Schauen“ zu gehen. Meine Großtante hat mich manchmal dazu mitgenommen. Sie hatte Zeit, die anderen weiblichen Erwachsenen waren mit  den Osterfestvorbereitungen vollauf beschäftigt, außerdem gab’s damals am Nachmittag die Prozession – in der, wie damals feststellen konnte, alle mit ihren neuesten Kleidern und Hüten auftauchten. Diese Prozession hat sich immer weiter zuerst in den Samstagabend und in manchen Kirchen in den Ostermorgen früh verlagert. Sie hat dadurch wohl deutlich an Spiritualität gewonnen.

Ein Heiliges Grab hatte ich ja schon am Karfreitag abends kurz gesehen (Franziskanerkirche), dort war nach den Feierlichkeiten ein ziemliches Gedränge – und daher beschloss ich, am Karsamstag am Nachmittag einen Rundgang durch einige Kirchen meiner Umgebung zu machen. Eigentlich meide ich gerne den Touristen-Wirbel, der sich da abspielt – ab er anders ging’s nicht.

In den folgenden Kirchen suchte ich das Heilige Grab: Annakirche, Augustinerkirche, Michaeler Kirche, Minoriten Kirche, Schottenkirche, Kirche am Hof, Peterskirche, Kapuzinerkirche und Malteserkirche. Die Stephanskirche ließ ich leider – aber bewusst – aus, denn Stille darf man dort nicht suchen. Ursprünglich hatte ich noch einen größeren Radius geplant, am späteren Nachmittag begannen dann doch die Vorbereitungen für die Auferstehungsmesse und die Kirchen wurden von Besuchern geräumt.

Unterwegs kam ich auch an zwei Ostermärkten vorbei, dort herrschte besonderes Gedränge (Freyung und am Hof). Bei einem Standl wollte ich mir im Vorbeigehen noch schnell einen Schinken für den Abend kaufen, aber ich hätte zu lange warten müssen. Also kein Osterschinken.

Vorweg: eine Kirche war schon wegen der Auferstehungs-Vorbereitungen gesperrt – Augustinerkirche, eigentlich meine Pfarrkirche, in der Michaeler Kirche gab es – wegen Restaurierungsarbeiten – überhaupt kein Heiliges Grab, dafür aber noch das prächtige Fastentuch.  In der Kapuzinerkirche erinnerte „nur“ eine verhüllte Monstranz an das Grab.  Völlig neu waren mir „Fastenkrippen“, die ich in der Peterskirche (gleich vier davon) und der Minoriten Kirche fand. Hier werden in einer „Landschaft“ (in der Peterskirche z.T. sogar mit Kulisse dahinter) die Ereignisse der Karwoche dargestellt: der Einzug in Jerusalem, das letzte Abendmahl, der Ölberg, die Verhaftung, die verschiedenen Orte des Prozesses – auch die Hohepriester und Pilatus sind zu sehen – der Kreuzweg, die Kreuzigung und Kreuzabnahme, Maria mit dem Leichnam ihres Sohnes, das leere Grab mit den Engeln und der triumphierende Auferstandene. Man hat mir erzählt, dass diese Krippen meist in Süditalien „hergestellt“ werden, ganz Dörfer in Sizilien wären damit befasst. Ich war jedenfalls fasziniert von den vielen Orten und Handlungen und den vielen Figuren. Der Ausdruck Krippe ist einigermaßen irreführend, aber das schadet wohl nicht. Vor allem Kindern könnten man anhand dieser Krippen das Geschehen zu Ostern schon nahebringen.

Die anderen, die „konventionellen“ Darstellungen befanden sich teilweise in den Kirchenräumen selbst, meist an Seitenaltären oder in eigenen Andachtsräumen, zu denen aber Tafeln hinwiesen. Die entsprachen auch meiner Vorstellung aus der Kindheit. Mit Ausnahme der Minoriten Kirche, wo ein ziemliches „Gewimmel“ an Menschen festzustellen war (liegt wohl an der Nähe zum Haupttouristenpfad) waren es jeweils wenige Gläubige, die in Stille verharrten. Diese Darstellungen des Heiligen Grabes ähnelten einander sehr. Viele – teils nur weiße, manchmal auch bunte Blumen schmückten es, teilweise war es ein richtiges „Grab“, das an einer Seite offen war, manchmal hielten Engel daran Wache und in der Schottenkirche waren sogar Reliquien dazu „drapiert“. Aber immer war es eine teils verhüllte, teils unverhüllte Christusfigur, die da auf einer Bahre lag. Im Tod sind wir wohl alle gleich. Und dieser tote Christus erinnerte mich sehr stark auch bildlich an die Zeit, als mein Mann im Spital nach den Kämpfen seine Ruhe gefunden hatte. Es ist noch nicht so lange her, es war im Juni vorigen Jahres.

Wir Christen glauben an die Auferstehung, wie sie uns in der Osternacht vorgestellt wird, und an das Leben nach dem Tod. Das ist eine ungeheure Hilfe in der Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Beim Begräbnis haben wir nur die menschliche Hülle in die Grube gesenkt, der wahre Mensch, der der Verstorbenen gewesen ist, ist auferstanden. Halleluja!

 

 

Ostern

Worüber man so denkt, im Frühling

Dass Frühling ist, damit erzähle ich Ihnen nichts Neues, und dass mir der Frühling heuer noch schöner vorkommt, als früher, ist auch nicht besonders erwähnenswert. Zu bemerken ist allerdings, dass jetzt der Flieder am Heldenplatz in Vollblüte steht – und herrlich anzuschauen ist, und dass die Pfingstrosen im Burggarten schon aufgeblüht sind. Aber auch sonst grünt und blüht es allenthalben. Ich war neulich in der Spengergasse, dort, in dem doch eng verbauten Viertel (wenn man vom Bacherpark absieht) blühen wunderschöne Kirschenbäume – es ist eine Pracht! Auch „meine Ringstraße“ ist weitestgehend belaubt, nur meine geliebten Platanen bringen erst zögerlich ihre Blätter heraus.

Aber warum begeistert uns der Frühling so? Viele Menschen freuen sich im Frühling, dass die Tage wieder länger werden, die Sonne sich öfter zeigt, die Vögel zwitschern und die ersten Blumen in Blüte stehen. Ich selbst habe im Frühling Geburtstag. Man kann einen wissenschaftlichen Versuch in Angriff nehmen: Mit der steigenden Lichtintensität werden vermehrt Serotonin und Dopamin ausgeschüttet. Diese sorgen für ein allgemein besseres Befinden und bewirken eine leichte Euphorie, auch Hormon wird vermehrt ausgeschüttet. Auf die Frühjahrsmüdigkeit, unter der manche Menschen leiden, möchte ich in dem Zusammenhang gar nicht eingehen.

Der Frühling ist ein Phänomen der gemäßigten Zonen – in den Tropen gibt es nur zwei Jahreszeiten.  Und der Frühling wird bei uns in drei Phasen geteilt: Schon Ende Februar oder Anfang März macht sich allmählich der Vorfrühling bemerkbar. Die Schneeglöckchen, Haselnüsse und Weidenkätzchen blühen, und auch die Tage werden wieder länger. Es wird wärmer und auch die Sonne scheint häufiger und länger.  Dieser Vorfrühling dauert so lange, bis sich die zuvor weißen Weidenkätzchen gelb verfärben, dann setzt der so genannte „Erstfrühling“ ein. In dieser Zeit blühen weitere Pflanzen und Bäume, wie etwa die Stachelbeere oder Birnbäume. Daran schließt sich das Blühen der Apfelbäume an, ein untrügliches Zeichen dafür, dass nun der Vollfrühling beginnt. Diese Phasen beginnen je nach Lage du Höhe zu unterschiedlichen Zeiten – auch in Europa.

Auch die Zugvögel, die die kalte Jahreszeit in wärmeren Ländern verbracht haben, kehren allmählich zu uns zurück. Im Vorfrühling erreichen uns zum Beispiel die ersten Stare und Bachstelzen, gefolgt von Nachtigallen und Mauerseglern. Singen Kinder nicht Begeisterung „Alle Vöglein sind schon da, Amsel, Drossel Fink und Star…“. Und wer würde sich nicht über die Störche freuen, die im Bugendland in ihre alten Nester auf den Dächern zurückkehren Zudem erwachen im Frühling viele Tiere aus dem Winterschlaf, der Winterruhe oder -starre. Maibäume werden aufgestellt – und der Muttertag vorbereitet.

Ich freu mich über wieder ausgepackte neuerlich sprudelnde Brunnen und frisch eingelassene Teiche, ja und natürlich über die aufgesperrten Gartenlokale und Schanigärten.

In vielen Kulturen gibt es Frühlingsfeste und Frühlingsriten. So leiten sich zum Beispiel diverse kirchliche bewegliche Feiertage vom Datum des Frühlingsbeginns ab. Das persische bzw. kurdische Neujahr und das Neujahr der Bahai werden zum Beispiel am Nouruz (altiranisches Neujahr) gefeiert. Ähnlich diesem Nouruz ist das indische Frühlingsfest Holi. Heidnischen Ursprungs ist das albanische Fest Dita e Verës. Zu den historischen Frühjahrsfesten gehören auch das keltische-irische Beltane und die Walpurgisnacht (das war, nicht eingedenk dieses Festes unser Hochzeitstag).Auch in den christlichen Osterbräuchen findet man viele Elemente, die wie bei anderen Frühlingsfesten das Wiedererwachen der Natur und die Fruchtbarkeit symbolisieren, etwa blühende Zweige, Ostereier und Osterhasen.

In der Literatur, in der Malerei, Skulptur und Musik spielt der Frühling eine wesentliche Rolle. Märchen im Frühling erinnern an Elfen, Feen, Zwerge und Sonnenstrahlen zwischen Frühlingsblumen. Blumen und Tiere, Pflanzen und Menschen füllen ebenfalls die Handlung dieser Märchen aus. Hans Christian Andersen beispielsweise schrieb „Das Gänseblümchen“ oder das Schneeglöckchen“. Und wer von uns wünscht sich nicht zuweilen eine gute Fee in seinem Leben: Feen erfüllen Wünsche, können zaubern oder böse Wünsche in gute Wünsche umwandeln. Auch Zwerge, Trolle, Gnome und Kobolde helfen leider nur in diesen Märchen den Menschen.

Und hier bei uns in Wien ist „ver sacrum“ derzeit weitgehend präsent. Man muss nur in die Ausstellung „Wien um 1900“ oder in die Koloman Moser Ausstellung gehen, um dort Exemplare, Entwürfe und Ideen zu dieser Zeitschrift zu finden. Die luxuriös ausgestattete Zeitschrift Ver Sacrum (lateinisch für „heiliger Frühling“) erschien als offizielles Organ der Vereinigung bildender Künstler Österreichs in ihrer Frühphase und gilt als bedeutendste Veröffentlichung der frühen Wiener Secession. Ver Sacrum bietet eine Vielzahl an Informationen, die durch eine Fülle an Illustrationen und Buchschmuckbeiträgen ergänzt und der Vermittlung und Verbreitung moderner Kunst gewidmet ist. Die Zeitschrift enthält neben Bildern und Buchschmuck auch literarische Beiträge sowie kunstkritische und kunsthistorische Aufsätze und Mitteilungen. Ver Sacrum erschien anfangs monatlich, ab dem dritten Jahrgang zweimal monatlich, jedoch in kleinerer Auflage.

Aber auch am Gebäude der Secession kann man deren zweiten Wahlspruch lesen: links neben der Eingangstür steht „ver sacrum“, das sollte die Hoffnung auf eine neue Kunstblüte ausdrücken. Unterhalb der Kuppel prangt in goldenen Lettern der (erste) Wahlspruch der Secession: Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit.

Aber Frühling steht nicht nur für eine Jahreszeit, er steht auch für einen neuen Anfang: denken wir nur an der Prager Frühling oder z.B. auch an den Arabischen Frühling. Im Nachhinein sind beide Anfänge nicht besonders erfolgreich gewesen, aber – so hoffen wir doch alle – sie haben eine Veränderung zumindest eingeleitet, wenn auch recht umgehend ein Rückschlag gekommen sind (Prag, Ägypten), oder nachher ein Chaos gefolgt ist (Libyen).

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich auch über den Frühling freuen können (an keiner Allergie leiden) und überhaupt:

Frohe Ostern!

 

Worüber man so denkt, im Frühling

Noch ein Kommentar zu „meinem“ Karfreitag

Karfreitag: Christen gedenken an diesem Tag des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz. An ihm verharrt die Kirche auch in Erwartung von Christi Auferstehung. Nach ihrem Glauben litt und starb Jesus Christus als „Gottesknecht“ und nahm im Kreuzestod freiwillig die Sünde und Schuld aller Menschen auf sich. Durch Tod und Auferstehung Jesu wird allen Menschen erst Sündenvergebung und damit Errettung aus dem Tod und ewiges Leben zuteil.

Der Karfreitag beruht auf einem im Neuen Testament geschilderten Ereignis: Die Kreuzigung von Jesus von Nazareth auf dem Hügel Golgota. Die ersten Christen feierten ihn als „Kreuzigungspassah“, als Rüsttag zum Osterfest (karen für „rüsten“). Im Mittelalter gehörte der Karfreitag keineswegs zu den hohen christlichen Festen wie etwa Ostern als Tag der Auferstehung, sondern galt nur als halber Feiertag, an dem die Arbeit nur während des Gottesdienstes oder bis zum Mittag ruhen sollte. Ab 1642 wurde der Karfreitag durch die Festordnung Papst Urbans VIII. in der ganzen katholischen Kirche zum gewöhnlichen Werktag, während sich Martin Luthers „Guter Freitag“ („Kar-“: carus, „lieb“, „gut“ oder „teuer“) im evangelischen Bereich als höchster kirchlicher Feiertag etablierte. In der katholischen Kirche ist der Karfreitag ein strikter Fast- und Abstinenztag.

In meiner Kindheit habe ich das Osterfest meist „am Land“ verbracht. Da war die Zeit geprägt von den Ratschenbuben, am Vormittag noch vom Suchen des „wilden Vogerlsalates“ auf den grün werdenden Wiesen, und am Nachmittag Kreuzweg, der im Freien, am Waldrand vorbei führte. So „richtig gefastet“ wurde bei uns nicht, aber es gab „einfaches Essen“, wie diverse Sorten von Schmarren (am wenigsten mochte ich den Grießschmarren, der war aber von einem Kompott begleitet).

Als ich dann arbeitete, gab’s das so genannte „Abtröpfeln“. Das bedeutete, dass die Mitarbeiter „nach und nach“ ab 13 Uhr das Büro verlassen durften (wenn keine dringliche Arbeit anstand), einer musste allerdings bis zum Dienstschluss im Büro bleiben – für allfällige Anrufe.  Ein voller Arbeitstag war der Karfreitag zu einer Zeit nie.

Den beeindruckendsten Karfreitag erlebten wir auf einer Reise durch Apulien. In wiegendem Schritt bewegte sich eine Prozession, bei der eine Statue des Gekreuzigten mitgetragen wurde – von Trauermusik begleitet, durch die Straßen von Barletto.

Und jetzt kam die Debatte, dass doch Evangelische bevorzugt wären – und dann erfolgte der Spruch des EuGHs. Nun herrschte Druck, eine „österreichische Lösung“ musste schnell erfolgen, Verschiedenen Varianten wurden vorgeschlagen, aber es gibt viele Interessengruppen in diesem Land, und in dem Wunsch es vielen recht machen zu wollen, ist jetzt eine Lösung herausgekommen – die bald vor dem Verfassungsgerichtshof landen wird.

Man sollte aber dieser nunmehrigen Lösung einen positiven Aspekt nicht absprechen: es wurde erstmals versucht, auch Anhängern anderer Religionsgemeinschaften ihren eigenen Feiertag zu ermöglichen, wenn auch auf Kosten ihres Urlaubs. Juden haben noch einen eigenen Feiertag – Muslime haben keinen und in Österreich lebt ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bevölkerung ihren muslimischen Glauben. Die Auswahl (und Vereinbarung mit dem Arbeitgeber) scheint mir eine grundsätzlich richtige Idee. Dass nun „die Wirtschaft“ keine „zusätzlichen“ Feiertag gewähren will, ist nachvollziehbar.  Mir wäre halt ein „Tausch“ sinnvoll erschienen. Es fällt mir schwer, eine theologische Bedeutung   für den Pfingstmontag zu finden (anders als für den Stephanitag zu Weihnachten oder den Emmausgang am Ostermontag). Außerdem gibt es ja im Mai ohnedies viele Feiertage. Man hätte doch den Pfingstmontag für den Karfreitag opfern können, und frei zu wählenden Feiertag für andere Religionsgemeinschaften. Möglicherweise hätte das der Tourismuswirtschaft nicht gepasst, die ja auf „Kurzurlaube“ setzt, die halt dann zu Pfingsten recht häufig sind. Aber allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann.

Ich hoffe nur, dass jetzt, da der Zeitdruck wegfällt, vielleicht doch eine für viele befriedigende Lösung dieses Problems gefunden werden kann.

Noch ein Kommentar zu „meinem“ Karfreitag