Nur in Ergänzung zum gestrigen „Ich glaub‘, ich spinn“

(https://christachorherr.wordpress.com/2021/12/30/ich-glaub-ich-spinn/).

Gesten abends, bei der lateinischen Messe in der Stiftskirche, habe ich den Hochaltar genauer angeschaut. In der Kirche sind nämlich 4-Madonnen „übereinander“ zu sehen: unten beginnend: in der Krypta eine sehr berühmte Pieta. Auf dem großem Bild am Hochaltar ist im unteren Teil das „Entschlafen“ der Mutter Gottes zu sehen. Darüber groß – und sehr sichtbar – die Aufnahme in den Himmel: Zu Weihnachten hängt darüber ein so genanntes Wechselbild – die Geburt – also ein Weihnachtsbild. Ganz oben, schon fast in der Vierung ist eine Goldene Statue Mariens mit dem Kind im Strahlenglanz zu sehen – schon etwas undeutlich, aufgrund der Entfernung.  Und diese entspricht „in der Haltung“ meiner Madonna auf dem Bildschirmschoner.

Erst gestern habe ich den Hochaltar genauer angeschaut und bin daher nicht den lateinischen Texten oder ihrer deutschen Übersetzung in den „g’scheiten Büchern“ gefolgt, sondern habe meine Madonna gesucht – und gefunden. Ich dürfte vorher diese Madonna zwar gesehen, aber nicht ganz so wahrgenommen haben – dann aber doch dieses vage Bild, das schon mindestens vier Jahre täglich vor meinen Augen steht, wahrgenommen haben. Ich habe mich sehr gefreut, meine Madonna an der Spitze des Hochaltars gefunden zu haben. Ich war wirklich aufgeregt.

Gestern fand abends, nach der Vesper in der Krypta noch eine „stille halbe Stunde Anbetung in der Krypta statt. Und weil ich versuche, wirklich alles mitzumachen und zu „erfahren“, habe ich auch das versucht.

Erstens hat sich herausgestellt, dass mir meine Knie schon bald so weh getan haben, dass ich mich hinsetzen musste. Ich habe alle bewundert, die diese halbe Stunde wirklich andächtig gekniet sind. Und sorry, nach allem was ich hier erlebt habe, „stille Anbetung“ ist nicht meine Form der Verehrung. Ich werde leider sehr ungeduldig – ich habe zwar brav nicht auf die Uhr geschaut, aber die Zeit ist mir extrem lang vorgekommen. Und verschiedene nicht ganz die Anbetung betreffende Gedanken sind mir durch den Kopf gewirbelt.

Dass wir hinterher, einige Altbekannte meiner Tochter und wir, uns auf ein (oder mehrere) Gläser Wein (der Wein aus Göttweig ist gar köstlich, sowohl der rote als auch der weiße) – nicht still – zusammengesetzt haben um einen Geburtstag zu feiern war wohl etwas irregulär, aber sehr lustig.

Nur in Ergänzung zum gestrigen „Ich glaub‘, ich spinn“

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